Manuelle Therapie

manuelle therapie

Seit Jahrtausenden wenden Menschen Handgriffe und Massagetechniken an, um Rückenleiden zu lindern. Daraus entstand unter anderem die manuelle Therapie, eine Teildisziplin der Physiotherapie, für die eine Zusatzausbildung erforderlich ist. Sie dient zum Feststellen von Defiziten genauso wie als Behandlungsform und spricht Nerven, Muskeln und Gelenke gleichermaßen an. Die manuelle Therapie lindert oder beseitigt Schmerzen des Bewegungsapparates.

Der Therapeut wendet drei Techniken an: Durch das Dehnen von Gelenken entsteht erstens eine schmerzlindernde Druckentlastung. Durch das vorsichtige Verschieben von Gelenkanteilen verbessert sich zweitens das Gelenkspiel, und Zug um Zug wird die frühere Beweglichkeit wieder hergestellt. Und drittens passt der Therapeut die Muskulatur durch ein sanftes Dehnen diesem verbesserten Gelenkspiel an.

Einem guten Manualtherapeuten ist es wichtig, nicht nur die Schmerzen zu lindern und den Patienten zu mobilisieren, sondern auch die Ursachen festzustellen, damit negative Einflüsse auf den Bewegungsapparat in Zukunft vermieden werden können.

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